Den Kulturstiftern zum Dank: Trierer Dom in Bronze

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Kulturstifter sind und wurden ausgezeichnet

(Trier)

 

Sie spiegeln Teile der Trierer Stadtgeschichte wider, bestehen aus einem Bronzerelief und wiegen über zwei Kilogramm: die Stiftungsplatten der Kulturstiftung Trier. Schwerwiegend und bedeutsam sind auch die Anlässe zum Erhalt einer ebensolchen Auszeichnung. So verlieh der Vorsitzende Harry Thiele auch am Mittwochnachmittag, 19. November, wieder diese Würdigungen zur Anerkennung an engagierte Zustifter und Spender. Die Räume der Sparkasse boten mit dem Panoramaausblick auf Trierer Sehenswürdigkeiten die passende Kulisse.

„Wir sind eine Bürgerstiftung und keine Institution der Stadt Trier“, betonte Thiele explizit, um Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. „Die Gelder aus Spenden und dem Verkauf der Kulturaktie können wir sofort verwenden“, so Thiele weiter. Diese fließen in die Förderung unterschiedlichster Kunst- und Kulturprojekte der Stadt Trier. Zur Steigerung der Lebensqualität und des Freizeitwertes.

Engagierte Stifter

Feierlich überreicht wurden die Stiftungsplatten der Edition 2014 (Motiv: Trierer Dom mit Heiligem Rock) an Christoph Wagner in Stellvertretung für Dr. Stefan Ahrling von der gbt Wohnungsbau und Treuhand AG, an Andrea Weber nebst Ehegatten von der Direktion des Hotels Deutscher Hof, an Remigius Kühnen, den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Trier und an Siegfried Pudritz, einen KulturEngel der Kulturstiftung Trier. Weitere Bronzetafeln erhielten bereits im Vorfeld die Viezbruderschaft Trier, Unternehmen und Trierer, die anonym im Hintergrund bleiben möchten, und die TW Wochenspiegel GmbH & Co. KG. „Insgesamt kamen 23.000 Euro zur Unterstützung zusammen“, dankte Hiltrud Zock als ein KulturEngel der Öffentlichkeitsarbeit, „einige Förderer spendeten zudem mehr als 2.500 Euro.“ Dieser großzügige Betrag stellt die Voraussetzung zum Empfang einer Stiftungsplatte dar.

Auf der richtigen Seite

In Zusammenarbeit mit Siegfried Pudritz SONY DSCentwirft der Bildhauer Christoph Anders in jedem Jahr diese Bronzetafeln mit Trierer Motiven. Er präsentierte den Gästen das Negativ – einen weißen Sandguss zur fortführenden Produktformung in der Kunstgießerei Plein in Speicher. „Es gibt immer eine positive und eine negative Sichtweise der Dinge, die Kehrseite der Medaille sozusagen. Bei der Kulturstiftung kommt jedenfalls die positive letztendlich heraus“, stellte Anders voller Begeisterung fest.

Eine dritte Seite mit Informationen ist im Netz zu finden unter www.kulturstiftung-trier.de. [RP]

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